Agenturprovisionen sind Provisionen, die Modelagenturen aus Modelhonoraren für Vermittlungsaufträge erhalten. Gebühren- und Buyout-Prozentsätze werden aus Maklergebühren sowie Verwaltungs- und Beratungsgebühren berechnet. Das übliche Vermittlungshonorar innerhalb einer Filiale einer deutschen Modelagentur liegt bei ca. 20-25%. In anderen europäischen Ländern sind diese Vermittlungsgebühren oft noch höher.

Eine typische Anfrage (Casting Call) ist die Anfrage eines Kunden an eine Agentur, die alle geeigneten Kandidaten für die Stelle in einer Datei vorstellt. Kunden beschreiben ihre Buchungswünsche so genau wie möglich, damit der Modelagentur-Booker wählen kann.

Der Kunde erhält eine Übersicht, entscheidet sich für eine kleinere Vorauswahl (Shortlist) und bittet die Agentur um die Klärung der Verfügbarkeit und Rahmenbedingungen des Models, sowie der Direktanfrage. Der Kunde bekommt die Buchungsoption auf Basis der angegebenen Zusage und entscheidet sich schließlich für das Model. In diesem Fall erhält das reservierte Model eine Buchungsbestätigung und das nicht reservierte Model eine Bestätigung zur Auflösung der angegebenen Option.

Potenzielle Kunden senden Anfragen an Modelagenturen. Die Anfrage ist sehr allgemein oder spezifisch. In jedem Fall signalisiert der Kunde Interesse an den Leistungen der Modelagentur bzw. deren Modelfiles. In der Regel unterschieden sich die Anfragen in konkreten Buchungsinteressen an einem oder mehreren Models oder in Casting-Calls mit der Frage nach Kandidaten, bei denen der Kunde in der Agentur eine Rolle spielen kann.

Artists sind bei Fotoshootings, Fashionshows sowie bei Werbedrehs vor Ort und kümmern sich um das Aussehen des Models. Es gibt die Visagisten, im internationalen Raum auch bekannt unter Make-up Artists, welche für die Frisuren und das Make-up verantwortlich sind. Stylisten hingegen haben die Verantwortung für das Outfit, welches das Model bei dem Shooting oder auf dem Laufsteg tragen wird.

Best Ager Modelle sind hauptsächlich zwischen 49 und 80 Jahre alt, wobei die meisten Best Ager im Alter von 35 Jahren und darüber beginnen. Modelle der älteren Generation stehen für Zuverlässigkeit und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In der Werbung werden zunehmend ältere Modelle eingesetzt, da in Deutschland mittlerweile 40 % der Menschen über 49 sind und die Weltbevölkerung immer älter wird. Senior Models haben sich vor allem in den letzten Jahren eine starke Position am Markt erarbeitet.

Für die Erstbewerbung benötigen Modelagenturen i.d.R. zwei aussagekräftige Bilder, sowie persönliche Angaben. Dabei müssen die Fotos nicht professionell sein. Bei der Aufnahme in die Kartei erstellt die Agentur eine Sedcard mit professionellen Fotografien. In der Regel werden die Kosten vorerst von der Agentur übernommen und über eingehende Honorare verrechnet. Bei den Bildern handelt es sich um ein Portrait, sowie einer Ganzkörperaufnahme.

Bei dem Bewerbungsanschreiben benötigen die Modelagenturen einige Angaben:

  • Geburtsdatum
  • Maße (Brustumfang – Taille – Hüfte)
  • Kontaktdaten (Name, Anschrift, Mobilnummer, Email)
  • Körpergröße
  • Haarfarbe/Augenfarbe
  • Körbchengröße (bei weiblichen Bewerbern)
  • Schuhgröße
  • Konfektion

Body Parts im Zusammenhang mit der Modelbranche bedeutet die Bereitstellung von Model-körperteilen wie Händen, Beinen, Fingern, Haaren und Zähnen, um Fotos und Werbevideos. Häufig wird zusätzlich zum reservierten „Hero Model“ (Hauptdarsteller einer Werbekampagne) ein „Körperteilmodel“ reserviert, um einen bestimmten Abschnitt der Anzeigenproduktion zu füllen. Es geht um Nahaufnahmen, bei denen man die entsprechenden Körperteile sieht. Es wird versucht, während des Castings ein Hero Model zu finden, das auch den Anforderungen des Bereichs Körperteile entspricht.

Booker sind Bindeglied zwischen Agenturen, Kunden und Models und können als feste Ansprechpartner genutzt werden. Er vermittelt die Model- und Werbegesichter an Kunden, die Anfragen an Modelagenturen stellen und ist somit für die Buchung zuständig. Der Booker muss dann ein Modelhonorar und ein Buyout aushandeln. Neben diesen Aufgaben umfasst es die Model-dateipflege und die Rechnungsübermittlung.

Ein Briefing ist eine Kurzbesprechung vor einem Shooting, um das Model über alle wichtigen Informationen zu unterrichten, damit sie ihren/seinen Auftrag ausführen kann.

Buyout bezeichnet das vertragliche Recht, das ein Kunde erwirbt, um Bild- oder Videomaterial für einen bestimmten Zweck für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung zu stellen. Daher überschreiben Model und Agentur die zuvor definierten Rechte am Bild des Endkunden. Endkunden zahlen Modellgebühren und Buyouts, um ihre Nutzungsrechte ausüben zu können. Buyouts definieren in der Regel räumliche, zeitliche und inhaltliche Nutzungsbedingungen. Diese Nutzungsbeschränkungen müssen auf der Buchungsbestätigung vermerkt werden. Entscheidet sich der Kunde für eine darüber hinausgehende Nutzung der Bildrechte, muss der Buyout neu verhandelt werden. Andernfalls riskieren Sie empfindliche Vertragsstrafen.

Optionale Buyouts: Manchmal gibt es verschiedene Buyoutpakete oder verschiedene optionale Buyouts. Hier wird erst später entschieden, welches Paket genommen wird.

Folgebuyouts: Entscheidet sich der Kunde nach Ablauf des ersten Buyoutzeitraums den Spot zu verlängern, werden Folgebuyouts eingekauft und du bekommst nochmal Gage für die Folgebuyouts.

Bei dem Call Back (auf Englisch „Rückruf“) handelt es sich um eine zweite Bewerbungsrunde bei einem Casting. Ein Call Back wird in der Regel nur bei großen Produktionen mit umfangreichen Produktionsbudget genutzt um nochmals die Eignung der Kandidaten zu prüfen. Wie bei einem Casting auch wird das Call Back nur selten vergütet.

Das Call Sheet, auch Dispo(sable) genannt, enthält die wichtigsten Informationen für Ihren nächsten Produktionstermin. Sie wird vom Kunden vor der Herstellung an die Modelagentur geschickt, zeitnah zum Herstellungsdatum versendet und von der Modelagentur an das Model übergeben. Fotografen, Visagisten, Stylisten und alle anderen an der Produktion Beteiligten erhalten eine Ausschreibung. Es enthält eine Liste aller Teilnehmer, Treffpunkte, Zeiten, Dauer und Kontaktdaten.

Die Calltime, ist jener Zeitpunkt, an welchem dasjenige Model bei dem Casting oder Posten ankommen soll. Pünktlichkeit wird nicht nur in der Modebranche als essenziell empfunden. Nunmehr als Folge kann Unpünktlichkeit die Möglichkeiten eines Castings nehmen uns es hinterlässt ebenfalls einen schlechten Beigeschmack bei dem Kunden – und auf jeden Fall auch bei der Modelagentur.

Wortwörtlich übersetzt bedeutet Casting „Auswahlverfahren“.

In erster Linie soll ein Casting dazu dienen, für die Agentur oder den Auftraggeber eine geeignete Rollenbesetzung zu finden und dazu, sich einen physischen Eindruck vom Model, Schauspieler, Tänzer oder Sänger zu machen. Oft werden hier Polaroids erstellt und die Bewerber/innen machen einen Test-Walk.

Beim Casting trägt man enganliegende, dezente Kleidung. Schon die Onlinebewerbung bei einer Modelagentur kann als Casting verstanden werden, jedoch laden die meisten Agenturen/Auftraggeber zu einer sogenannten Audition (Vorsprechen) ein.

Das Casting Sheet ist ein Formular, was vor dem Casting vom Model ausgefüllt wird und Auskunft über den Darsteller erteilt.  Das Casting Sheet enthält Informationen über die Maße, Haarfarbe und Augenfarbe des Models. Im Casting Sheet enthalten sind Fakten über die Kampagne, den Zeitpunkt des Fittings/ Shootings und die Konditionen (Gage, Buyout). Darüber hinaus wird das Model gebeten, Angaben über Einschränkungen/ Sperrtage sowie über die Werbetätigkeiten der letzten Jahre zu machen. Insbesondere die bisher beworbenen Konkurrenzprodukte sind hier interessant. Alle Antworten müssen wahrheitsgemäß angegeben werden und sind bindend.

Classic Models sind, wie der Name vermuten lässt, klassische Models. Diese gehören nicht zu speziellen Kategorien, wie Plus Size, Tattoo- oder Fitnessmodels. Classic Models werden sowohl national als auch international eingesetzt und sind in allen möglichen Einsatzbereichen gefragt. Man findet sie z. B. auf dem Laufsteg bei Fashionshows, in Werbespots oder auf Plakatwerbung. 

Eine Nahaufnahme oder ein Headshot ist eine einfache Nahaufnahme des Gesichts. Das Model wird vom Kopf bis knapp unter die Schultern fotografiert, mit besonderem Augenmerk auf die Mimik. Diese Nahaufnahmen werden hauptsächlich als erstes Bild in einem Online-Portfolio, Modelbook oder einer Sedcard verwendet, um einen möglichst klaren ersten Eindruck zu hinterlassen. Im Mittelpunkt des Close-Ups steht die Darstellung der Individualität des Models.

Ein Werbemodel unterscheidet sich stark von einem Fashionmodel. Die klassischen Modelmaße spielen bei Werbemodels genauso wie die Größe und das Alter eine etwas kleinere Rolle. Der Fokus beim Werbeshooting liegt auf dem Produkt, um es bestmöglich für den Verkauf in Szene zu setzen. Ein interessanter Look, eine positive Ausstrahlung und schauspielerisches Talent stehen bei der Suche nach einem Werbemodel im Vordergrund.

Urheberrechte sind die Rechte des Urhebers (Fotograf, Model, Kunde etc.) an einem Foto, Bild oder geistigem Eigentum. Es ist rechtlich geschützt und darf nur mit Zustimmung des Urhebers durch die Einverständniserklärung des Urhebers übertragen / weiterverwendet werden. Diese Einwilligungserklärung kann vertraglich rechtsgültig festgehalten und das Urheberrecht auf einen Dritten übertragen werden.

Ein Covershooting ist eine Fotoproduktion um das Deckblatt eines Magazins (Cover) zu erstellen. Ein Covershooting ist ein begehrter Modeljob, bei dem das Model (Covermodel) mit einem Portrait auf dem Cover abgebildet wird. In der internationalen Modelbranche sind Covershootings ein wichtiger Marketingfaktor. Besonders bei renommierten Modemagazinen kann ein Covershooting den Marktwert eines Models enorm steigern. Deshalb zahlen Magazine den Models oftmals keine oder eine nur sehr geringe Gage. Die Modelagentur nutzt aktiv das Cover eines repräsentativen Models und zeigt es als Hauptbild der Modeakte an. Daher dient das Magazincover auch als institutionelle Referenz für Modellqualität. Cover-Shooting wird hauptsächlich im Modebereich eingesetzt und spielt für die Promotion des Models eine sehr große Rolle.

Der Darstellervertrag ist ein grundlegender Vertrag für die Modelagentur und das Model. Er regelt die Rechte und Pflichten des Auftraggebers als auch die des Teilnehmers beim Fotoshooting oder bei einem Filmdreh. Die wesentlichen Konditionen wie Produktionsdaten, die Pflichten des Filmherstellers, die Vergütung und deren Fälligkeit, Abrechnungs- und Zahlungsmodalitäten, die Übertragung von Rechten, sowie die einzureichenden Unterlagen sind durch den Darstellervertrag festgeschrieben, welcher ein hohes Ausmaß an Sicherheit bietet.

Eine Direkte Anfrage (Direct Booking) ist die Anfrage eines Kunden über die Modelagentur das jeweilige Model für einen Job zu buchen. Die Agentur bespricht mit dem Kunden alle wichtigen vertraglichen Details der Buchung und vergewissert sich, dass die Anfrage an das Model seriös und zu dessen Vorteil ist. Nachdem die Rahmenbedingungen festgelegt sind, erhält das Model die Anfrage als Angebot unterbreitet (Option). Bei Zusage des Models bucht der Kunde das Model im Rahmen des optionierten Angebots.

Dispo oder Callsheet ist ein PDF, welches meistens ein Tag vor dem Dreh von der Produktionsfirma an alle Beteiligten des Drehtages rausgegeben wird. Dort stehen alle Informationen zum Dreh für dich drauf. Manchmal kommt die DISPO spät am Vorabend, das ist natürlich nicht ideal, kommt aber leider vor.

Der Zeitraum, in dem das Projekt stattfindet. Oft ist der Projektzeitraum, den du dir blocken musst, etwas länger, auch wenn es nur 1-2 Drehtage gibt. Falls du an einigen Tagen die im Zeitraum liegenden Tage nicht verfügbar bist, gib diese unbedingt als Sperrtage auf dem Castingsheet an.

Ein Dressman ist die Bezeichnung eines männlichen Models. In den 60er und 70er Jahren, wo Männer Models in Fotokampagnen und auf Laufstegen ausschließlich Herrenoberbekleidung präsentierten, wurde der Begriff Dressman etabliert. Heutzutage ist die Bezeichnung Männer Model oder Male Model gängiger.

E-Casting ist die Präsentation von Models gegenüber Kunden oder Modelagenturen in Form von Videos. Beispielsweise bieten Agenturen ein solches elektronisches Casting an, wenn die Agentur unter Zeitdruck steht, ein Model zu finden, oder wenn es für das Model wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, an diesen Ort zu wechseln. Das elektronische Casting besteht aus einem kurzen Einführungsvideo und einem Video, in dem das Model eine Szene vorführen soll. Auf der einen Seite besteht die Kehrseite darin, dass Agenturen dazu neigen, Kandidaten aus Live-Castings auszuwählen, und Models oft nicht über eine spezielle Videoausrüstung verfügen.

Der Begriff „Editorial“ bezieht sich auf Nachrichten oder Vorworte. Dies ist der Hauptartikel, das allgemeine Konzept der Broschüre, des Buches oder der Zeitschrift. Die Bearbeitung von Fotos wirbt nicht für ein bestimmtes Produkt, sondern stellt Models als Sympatheiträger und Kunstwerke in den Vordergrund. Da Models viele Aufnahmen machen, um Erfahrungen zu sammeln und neue Kunden auf sich aufmerksam zu machen, steht hier nicht die Bezahlung im Vordergrund. Das Model hat die Möglichkeit, durch diese Art von Arbeit seine Sichtbarkeit/seinen Marktwert zu steigern. Diese Veröffentlichungen ermöglichen es der Agentur, das Modell für andere, höher bezahlte Arbeiten zu verwenden. Mit etwas Glück öffnen sich die Türen der Haute-Couture-Shootings für etablierte Modemarken und Modedesigner.

Exklusivverträge können zwischen Model und Modelagentur sowie zwischen Model und Kunde geschlossen werden.

Das Model garantiert, über einen gewissen Zeitraum nur dem Vertragspartner zur Verfügung zu stehen. Das bedeutet, das Model darf keine anderen Modeljobs annehmen und/oder nicht für eine andere Modelagentur arbeiten. Ziel des Kunden ist es, das Model für Konkurrenzmarken unzugänglich zu machen und einen hohen Wiedererkennungswert mit dem Werbegesicht zu erreichen. Im Gegenzug für den Exklusivvertrag und dessen Einschränkungen erhält das Model eine höhere Vergütung durch den Kunden bzw. ein Grundgehalt von der Agentur.

Ein Komparse oder auch Extra genannt agiert komplett im Hintergrund. Ein Extra darf in einem Werbespot nicht wiedererkennbar sein und hat keinen Text. Im Film ist es durchaus legitim, wenn ein Extra wiederzuerkennen ist.

Das Fallback ist der Ersatz für den Hauptcast und hält sich Stand-by, falls dieser kurzfristig wegfällt. Das Fallback geht in der Regel zum Fitting, am Drehtag hält sich je nach Absprache zuhause oder am Set Stand-by. Es gibt dafür eine gesonderte Fallback – Gage. Sollte das Fallback spontan zum Einsatz kommen, wird die Gage auf die Gage des Hauptcasts aufgestockt.

Auf der Fashionweek werden die neusten Kreationen der Modedesigner von Models auf dem Laufsteg vorgeführt. Fashionweeks gibt es viele, doch die bekanntesten Fashionshows befinden sich in Paris, New York, Mailand und London und finden im Frühjahr/ Sommer bzw. Herbst/ Winter statt. Gezeigt werden zum einen Haute Couture (hand- und maßgeschneiderte Luxuskreationen bedeutender Modehäuser) und Prêt-à-Porter-Mode (tragefertige Bekleidung).

Das bevorzugte Alter der Models liegt bei max. 19 Jahren, wobei einige Agenturen auch Models bis 25 Jahren akzeptieren. Zudem ist eine Mindestgröße von 174 cm angefordert, eine Konfektionsgröße von nicht mehr als 34/ 36 sowie Maße von 84-86 Brust, 58-64 Taille und 88-94 Hüfte. Die Models müssen sehr reisebereit sein und zu ungewöhnlichen Zeiten arbeiten.

Bei einer Fashionshow, oder auch Modenschau, präsentieren Designer ihre neuesten Entwürfe und Kollektionen. Die Agentur vermittelt die Models an den Auftraggeber. Dies kann online oder in Form eines Castings stattfinden.

Models werden zum Fitting und Lauftraining eingeladen und es werden Outfits und Choreographie zugeteilt. Bei der Generalprobe werden Catwalk, Ton und Licht aufeinander abgestimmt, sodass eine in sich stimmige und eindrucksvolle Show von statten gehen kann und die neuen Trends auf die Zuschauer wirken können.

Bei einem Fitting handelt es sich um die Anprobe von Outfits vor einer Show/ einem Shooting. Das Model gibt dem Designer eine realistische Vorstellung davon, ob Maße, Schnitt und Tragekomfort den gesteckten Zielen entsprechen.

Ein Fitting kann auch ein Job sein, bei dem große Modehäuser ihre Entwürfe an die Fitting Models anpassen. Dafür werden meistens Models mit der Figur des Durchschnittskunden gebucht. Die Anforderungen an die Models sind geringer als bei anderen Shootings, weshalb auch die Gage niedriger angesetzt ist.

Wer in Deutschland selbstständig arbeiten möchte und mit der Tätigkeit beabsichtigt Gewinn zu erzielen, muss grundsätzlich ein Gewerbe anmelden. Dazu beantragt man einen Gewerbeschein und meldet sein Gewerbe an. Doch nicht jeder Berufsstand ist dazu verpflichtet und nicht in jeder Branche kann man sich so einfach selbständig machen.

Eine Ausnahme von dieser Regel bilden die so genannten ”freien“ Berufe: Apotheker, Ärzte, Rechtsanwälte, Notare und Wirtschaftsprüfer sind einige davon. Sie werden nach § 18 des Einkommenssteuergesetzes anders behandelt.

Weitere Ausnahmen bilden Berufe in handwerklichen Berufszweigen wie Frisöre. Hier dürfen sich nur Menschen, die bestimmte Nachweise beruflicher Qualifikationen haben, selbstständig machen. So dürfen beispielsweise nur Frisöre mit Meistertitel ein Unternehmen führen.

Die Beantragung des Gewerbescheins

Die Beantragung eines Gewerbescheins erfolgt in der Gewerbemeldestelle der jeweiligen Kommune in der man seinen Wohnsitz hat. Umgangssprachlich wird diese Stelle oft als „Gewerbeamt“ bezeichnet und hat ihren Sitz in der Stadt-, Gemeinde- bzw. Kreis-Verwaltung, die im Rathaus, der Bürgerberatung, dem Ordnungsamt oder einer ähnlichen Institution ansässig ist. 

Die Anmeldung selbst dauert nicht lange. In den besten Fällen kann man den Gewerbeschein direkt mitnehmen. Voraussetzung ist lediglich, dass man alle notwendigen Unterlagen direkt dabei hat. Die benötigten Unterlagen sind:

  • Das ausgefüllte Anmeldeformular: Das Formular zur Beantragung eines Gewerbescheins kann man bei den meisten Kommunen direkt im Internet  herunterladen. Dazu sollte man einfach den Namen seines Ortes + Gewerbeanmeldung googlen. Man erhält das Formular aber auch direkt in der zuständigen Behörde.
  • Bei genehmigungspflichtigen Gewerben oder besonderen Auflagen (z.B. als Versicherungsmakler, im Handwerk oder im Gastgewerbe) muss man die entsprechenden Genehmigungen und Nachweise vorlegen
  • Bargeld als Bearbeitungsgebühr: Abhängig von der Kommune oder Stadt variiert diese Gebühr zwischen 15 und 60 EUR.
  • Eine Kopie des (aktuell gültigen!) Personalausweises oder Reisepasses
  • Angehörige anderer Staaten benötigen zudem gegebenenfalls eine Aufenthaltsgenehmigung

Achtung: Auch wenn man bereits direkt mit dem Erhalt des Gewerbescheins als „Kleingewerbetreibender“ gilt, ist man nicht alleine deswegen zur Aufnahme eines Gewerbes berechtigt. Zunächst muss noch das Finanzamt involviert werden. Dies geschieht dadurch, dass man nach der Anmeldung vom Gewerbeamt einen Vordruck zur steuerlichen Erfassung des Gewerbes erhält. Diesen Vordruck füllt man aus und übergibt ihn an das örtliche Finanzamt. In einigen Fällen kann man den Vordruck auch direkt im Gewerbeamt ausfüllen und dies leitet die Informationen an das Finanzamt weiter. Das Finanzamt bestätigt die Aufnahme des Gewerbes nach einigen Tagen Bearbeitungszeit und vergibt eine Steuernummer. Damit ist die Gewerbeanmeldung abgeschlossen und der Kleingewerbetreibende kann beginnen seinem Gewerbe nachzugehen und Rechnungen zu stellen.

Vorteile der Anmeldung eines Gewerbes ist die kostengünstige und einfache Durchführbarkeit. Zur Aufnahme eines Gewerbes wird kein Eigenkapital benötigt, das z.B. als Gesellschaftsvermögen ein bezahlt werden muss. Andererseits haftet man als Kleingewerbetreibender auch mit seinem Privatvermögen für eventuell aufkommende Verbindlichkeiten des Gewerbes.

Wichtige Hinweise zur Rechnungsstellung bei Arbeit auf Gewerbeschein

Wer ein Kleingewerbe betreibt, arbeitet auf seine Steuernummer und auf Rechnung. Nach Erfüllung eines Auftrags, schreibt der selbstständig Tätige, also der Gewerbetreibende dem Auftraggeber eine Rechnung. Damit diese rechtsgültig ist, müssen mindestens folgende Angaben aufgelistet sein:

  • Der Name des Gewerbetreibenden/ des Auftragnehmers inklusive seiner vom Finanzamt zugeteilten Steuernummer
  • Der Name des Auftraggebers
  • Das Datum der Rechnung
  • Eine eindeutige Rechnungsnummer, die fortlaufend ist (besonders einfach ist es, die  Jahreszahl gefolgt von einer fortlaufenden Nummer zu nehmen)
  • Die Leistungsbeschreibung (Art und Umfang der Leistung, Kunde, Aktionszeit- und –ort)
  • Der Leistungszeitraum (kann mit bei Aktionszeit enthalten sein)
  • Der Nettobetrag der Leistung  und bei Kleingewerben noch die Mehrwertsteuer und den Bruttobetrag
  • Das Zahlungsziel
  • Die Kontoverbindung des Auftragnehmers (Bankinstitut, BLZ, Kontonummer)
  • Die Unterschrift des Auftragnehmers

Zu einem Go&See schickt eine Agentur ihre Models um die Wahrscheinlichkeit auf eine direkte Buchung zu erhöhen. Es steht also kein konkreter Job dahinter, aber der Kunde kann sich schon mal einen persönlichen Eindruck vom Model verschaffen und für zukünftige Jobs vormerken.

Man stellt sich kurz vor und hat die Möglichkeit sein Modelbook vorzuzeigen. Zur Erinnerung werden Polaroids vom Model gemacht und es startet ein kurzer Walk mit anschließendem Posing. Am besten ungeschminkt und in schlichter Kleidung mit hautfarbender Unterwäsche erscheinen, High Heels und einen Bikini nicht vergessen.

Auch mit HR abgekürzt, ist die tragende Rolle eines Projekts, meist mit Text. Ausreichende Kameraerfahrung ist Voraussetzung.

Mit Honorar wird die Bezahlung des Models bezeichnet. Es unterscheidet sich durch Image und Erfahrung eines Models. Meistens wird zwischen Anfängern, Profis und Topmodels unterschieden. Je bekannter und besser das Image des Models und je mehr Erfahrung es hat, dementsprechend höher ist das Honorar.

Eine Kundenprovision ist die Provision, welche die Modelagentur vom Kunden erhält. Diese ist für die Vermittlung. Die Provision wird an den Auftrag angepasst und kann entweder ein Fixbetrag sein oder ein prozentualer Anteil des Auftragswertes. Diese Provision ist nicht zu verwechseln mit der Agenturprovision, die durch das Model an die Agentur gezahlt wird.

Die Künstlersozialkasse (kurz: KSK) wurde 1982 gegründet und ist Anlaufstelle für Kranken-, Renten- und Pflegeversicherungen bei selbstständigen und freiberuflichen Künstlern oder Publizisten. Die Kasse dient der sozialen Absicherung und sorgt dafür das Künstler wie z.B. Models, Influencer oder Moderatoren einen ähnlichen Versicherungsschutz genießen können wie es normalerweise bei Arbeitnehmern der Fall wäre. Mitglieder der KSK müssen jedoch nur die Hälfte der jeweils fälligen monatlichen Beiträge selbst zahlen. Der Rest wird von der KSK für sie aufgestockt.

Das jeweilige Unternehmen für das beispielsweise ein Model arbeitet, muss hierbei einen Betrag von der Nettogage an die Kasse zahlen (Künstlersozialabgabe). Welcher genaue Beitrag von einem Model selbst monatlich gezahlt werden muss, hängt von ihrem Arbeitseinkommen ab. Hier müssen Geringverdiener niedrigere Beiträge zahlen, die dem aktuellen Einkommen angepasst werden. Für diese Anpassung müssen Mitglieder jährlich eine Prognose abgeben. Sollten die Einnahmen höher oder niedriger als angegeben sein, droht weder eine Nachzahlung noch gibt es eine Rückerstattung. Falls jedoch deutlich mehr verdient wird als angegeben, muss mit einer Nachforderung gerechnet werden.

Mithilfe der Künstlersozialkasse möchte der Staat den oben genannten Berufsgruppen helfen, welche sonst deutlich schlechter abgesichert wären und sich die hohen Versicherungsbeiträge auf Dauer nicht leisten könnten. Somit müssen sich in diesem Fall Models nicht um Ihre gesetzlichen Sozialversicherungen sorgen, selbst wenn sie über einen gewissen Zeitraum nicht so einen hohen Verdienst haben.

Wer in die KSK aufgenommen werden möchte, muss einen entsprechenden Antrag stellen. Danach wird geprüft, ob die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht nach dem KSVG (Künstlersozialversicherungsgesetz) erfüllt werden und die jeweiligen Beiträge individuell berechnet. Das geringste jährliche Einkommen darf beim Antragsteller hier 3.900 Euro nicht unterschreiten, damit die KSK für den Künstler einspringt.

Weitere Informationen: https://www.kuenstlersozialkasse.de/index.php?id=15

Der Runway, auch bekannt als Catwalk, ist eine erweiterte Bühnenplattform, auf der Modenschau-Models nacheinander dem Publikum Designermode präsentieren. Schließlich kommen alle Models zusammen mit dem Designer und verabschieden sich. Als Model musst du mindestens 176 cm groß sein und über ordentliche Gehfähigkeiten und einen perfekten Gesichtsausdruck verfügen. Modenschauen sind oft etwas günstiger als Shootings, aber Laufen auf dem Laufsteg ist bei Models sehr beliebt. Der erste Spaziergang als Eröffnungsmodel ist etwas ganz Besonderes und macht das Model immer beliebter.

Eine Location ist der Ort, an dem eine Produktion oder ein Shooting stattfindet.

Ein Lookbook ist ein Ordner, der eine Sammlung von Fotos enthält. Bei diesen Fotos handelt es sich um Arbeitsproben verschiedener Aufträge oder um Fotos, die von Modelagenturen aufgenommen wurden. Lookbooks zeigen die Modifizierbarkeit des Modells und sollten immer aktuell gehalten werden. Wenn Sie Ihren Körper oder nur Ihre Haarfarbe ändern, müssen Sie Ihr Lookbook entsprechend anpassen.

Das Wort Mannequin wurde besonDas Wort Mannequin wurde im 19. Jahrhundert speziell in Frankreich verwendet und stammt aus den Niederlanden. Der Begriff Mannequin kommt vom holländischen Wort mannekin. Das bedeutet „Gliederpuppe“ und meint ein menschliches anatomisches Modell.Das Konzept solcher Modelle wurde 1858 geändert, und seitdem werden Menschen anstelle von Puppen verwendet, um die neuesten Arbeiten von Designern zu zeigen. Derzeit wird der Begriff Mannequin kaum verwendet. Gebräuchlicher sind spezifischere Begriffe wie Model, Model, Laufstegmodel, Fotomodel oder Curved Model oder Best Age. Dennoch sind Schaufensterpuppen den meisten Menschen ein Begriff, da sie beim Einkaufen oft in Schaufenstern zu finden sind.

Trotz der Offenheit und Flexibilität, die die Industrie erreicht hat, sind Maße und Konfektionsgröße immer noch unerlässlich, wenn es um die Arbeit als Model geht. Konfektionsgröße gibt die Konfektionsgröße des Trägers / Models an. Gerade im Modebereich ist die Kleidergröße, die zu Ihrer Arbeit passt, wichtig. Diese Maße liegen bei Classic Models meist bei 3438, ab Größe 3840 zählen Models in die Kategorie Plus Size. Sollte diese sich verändern, ist die Agentur umgehend darüber zu informieren. Vor allem aber, wenn besondere Kostüme und Kleidungsstücke angefertigt werden, können zusätzlich zur Konfektionsgröße auch die genauen Maße entscheiden. Hierbei werden häufig die Klassiker, also Brust, Taillen, Bauch und PoUmfang gemessen.

Model Release bzw. Model Agreement regelt die Art der Nutzung und Nutzungserlaubnis des Fotos, die Vergütung des Models, den erlaubten/erforderlichen Namen der abgebildeten Person und die Dauer der Förderung. Modelagenturvertrag wird normalerweise unterzeichnet, wenn ein Model bei der Modelagentur aufgenommen wird, und gilt für alle zukünftigen Modeljobs, die zwischen der Modelagentur und dem Kunden geschlossen werden. Solche Agenturverträge können Models mit vielen Modelagenturen abschließen.

Wenn Sie das Modell an einer anderen Institution einsetzen möchten, müssen Sie dies im Voraus mit der übergeordneten Institution besprechen. In diesem Fall baut die Mutterinstitution das Modell und investiert auch in seine Karriere, daher behält sich die Mutterinstitution das Recht vor, ein Praktikum in Deutschland oder derselben Stadt zu verbieten. Models mit Exklusivverträgen erhalten möglichst viele Bestellungen und werden weltweit seriös angeboten. Das Model hat eine Mutteragentur, wenn es mit jeder Agentur einen Exklusivvertrag hat. Das bedeutet, dass das Modell bei keiner anderen Institution gelistet ist.

Newface ist ein frühes Model in seiner Karriere, eine unerfahrene Person, geführt und aufgebaut von einer Modelagentur. Die Agentur bietet New Faces die Möglichkeit, bei Go & See mitzumachen und sich ihren Kunden zu präsentieren und dabei Feedback zu ihren Stärken und Verbesserungsvorschlägen zu erhalten. Das neue Gesicht hat als Newcomer eine schlechte Performance und hat noch kein Image aufgebaut, ist also weniger rentabel als ein erfahrenes Model.
Viele Kunden haben ein großes Interesse an New Faces, da sie dadurch ein neues, ungesehenes Gesicht haben!

On Stay bedeutet in der Modelbranche, dass das Model für ein paar Wochen bleibt. Wenn es viele Kundenfeedbacks gibt, bedeutet dies, dass die Modelagentur bis zu mehreren Monaten woanders bleibt, um vor Ort einzustellen. Partneragenturen arbeiten oft international zusammen und schicken ihre eigenen Models in die Städte ihrer jeweiligen kooperierenden Modelagenturen. Der Vorteil des Modells während Ihres Aufenthaltes besteht darin, dass Sie durch tägliches Casting den Bekanntheitsgrad und die Erfahrung im Bereich erhöhen können. Der Mehrwert einer Modelagentur besteht darin, dass wir unseren Kunden immer wieder neue Models und neue Gesichter präsentieren können. Je nach erfolgreicher Buchung des Models kann diese mehrmals im Jahr an OnStays übermittelt werden. In der Stadt, in die das Model geschickt wurde, betreut eine Niederlassung der lokalen Partner- oder Mutteragentur das Model. Dazu gehören Models, die in Model-Apartments untergebracht sind und von der Agentur mit Mobiltelefonen, einschließlich regulärer nationaler Telefonkarten, für die schnelle Kontaktaufnahme für Casting und Buchung ausgestattet werden. Der Zugriff auf „Go & Sees“ und „Castings“, um möglichst viele Kunden zu begeistern und somit Buchungen zu gewinnen, gehört zum Tagesgeschäft von Model On Stay. Der Aufenthalt während des Aufenthalts ist besonders für jüngere Models wichtig, um ihr bestehendes Portfolio zu erweitern und dadurch ihren internationalen Marktwert zu steigern.

Der Optionszeitraum ist der Zeitraum, in dem das Modell für die Produktion zur Verfügung steht. Dazu gehören Ankünfte und Abflüge, Anproben, Dreharbeiten und mehr. Kunden müssen die Option mindestens 3 Tage vor dem geplanten Shooting oder Shooting anfragen. Andernfalls verfallen die Modelloptionen. Liegt das Sperrdatum innerhalb des Wahlzeitraums, muss die Modelagentur dieses angeben. Die Models erhalten meistens die Hälfte der Gage oder den, mit dem Kunden durch die Modelagentur, vereinbarten Lohn für die An und Abreise, sollte diese in einer anderen Stadt oder im Ausland sein.

Overtime ist ein Begriff, der vom Sport an die Modelbranche weitergegeben wurde. Im Sport sind Überstunden eine Verlängerung des Spiels. Eine eintägige Reservierung ist ein deutscher Basisarbeitstag von acht Arbeitsstunden ohne Pausen. In vielen Fällen werden Ihnen auch (anteilige) Rechnungen gestellt.

Eine Partneragentur ist eine kooperierende Agentur und kann eine Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Modelagenturen im In- und Ausland bedeuten. Dies ist für beide Institutionen positiv, da die Zusammenarbeit den Austausch von Portfolios ermöglicht, was zu Aktualisierungen der Modeldateien führen kann. Wenn die Partneragentur das Model bei der Mutteragentur „mietet“, erhält die Mutteragentur in der Regel ein Honorar. Kooperationen sind auch für das Modell von Vorteil, da der Austausch von Portfolios Ihre Arbeitsmöglichkeiten erhöht.

Ein übergroßes Modell, das nicht die Maße eines normalen Standar-Models aufweist, wird als Plus-Size-Model bezeichnet. Ein solches Modell wird manchmal als Curvy bezeichnet. Plus-Size-Models beginnen in der Regel mit einer Kleidergröße von 38/40, daher sind Plus-Size-Models sehr beliebt, wenn sie mit einer Modekollektion präsentiert werden, die auf die durchschnittliche Frau ausgerichtet ist.

Heute werden Polaroids als Synonym für Bilder bezeichnet, die sofort genutzt werden können. In der Modelindustrie ist Polas eine Abkürzung für Polaroids. Polas sind dabei Fotos, die das aktuelle nahezu ungeschminkte Aussehen des Models zeigen. Sie werden mit einer Digitalkamera geschossen, können sofort digital weitergeleitet werden und bieten dem Kunden einen unverfälschten Blick auf die derzeitigen Körpermaße des zu buchenden Models. Im Gegensatz zu Sedcard-Bildern und Modelbüchern, wo in erster Linie professionelle Bilder aus anderen Kampagnen gezeigt werden, ist Polaroid darauf ausgerichtet, die Sicht des Models so nah wie möglich darzustellen. So natürlich wie möglich. Beim Shooting von Paula hat das Model keinen besonderen Platz oder besonderes Styling.

Portfolios beschreiben Referenzen in Form von Modeportfolios. Durch viele Shootings kommt das Model auf eine große Anzahl von Fotografien, um es Kunden und Designern zu präsentieren und das Portfolio zu ergänzen, um sich zu präsentieren. Ihr Portfolio sollte immer aktuell sein. Je mehr Fotos Sie haben, desto besser wird Ihr Kunde mit Ihrem Modell zufrieden sein.

Die Pose hat eine bestimmte Haltung. Dies geschieht beim Fotoshooting, aber auch auf dem Laufsteg. Auf dem Laufsteg kommt das Posing mindestens einmal zum Einsatz, um das Kleidungsstück bei der Bewegung und beim Stehen zu präsentieren.

Pre-Production-Meeting, ist ein Meeting, in dem sich Kunde und Regie unter anderem für den Cast entscheidet. Meistens wird die finale Entscheidung, ob du gebucht wurdest oder nicht 1-2 Tage nach dem PPM durchgegeben.

Die Proben der Models für Modenschauen reichen von Wochen der Vorbereitung bis zu Stunden vor der Modenschau. Alle an der Modenschau Beteiligten, darunter Techniker, Musiker und Tänzer, werden an der Generalprobe teilnehmen. In dieser Zeit wird der Showablauf geprobt, um Unfälle bei der Modenschau zu vermeiden.

Die Produktfotografie ist ein wichtiger Bestandteil der Werbefotografie, bei der Produkte wie Möbel, Modeaccessoires, Lebensmittel und Autoreifen ansprechend präsentiert und fotografiert werden. Abbildungen solcher Produkte finden sich beispielsweise in Zeitschriften, Werbekatalogen und Online-Shops. Produktfotos sollen den Artikel bestmöglich präsentieren und potenzielle Kunden zum Kauf animieren. Dies wird zum Beispiel durch die Integration des Werbemodells in die Produktpräsentation erreicht und bietet dem Betrachter einen hohen Wiedererkennungswert. Oft suchen sie kein klassisches Model mit Catwalk-Maßen, sondern einen ganz anderen „normalen“ Typ, der die Gesellschaft am besten widerspiegelt. Deswegen finden sich in der Produktfotografie auch häufig Best Ager und Plus Size Models.

Wird das Model über eine Modelagentur vermittelt, beinhaltet dies ein festes Honorar für das Model. Der Gebührensatz setzt sich aus Vermittlungs- und Servicegebühren zusammen.

Manchmal werden alle Personen auf der Shortlist zum Recall gebeten. Der Recall kann im Studio stattfinden oder Videocall, meistens im Beisein der Regie, die mit den Bewerber*innen vor der Entscheidung nochmal arbeiten will .

Eine Reisegage – auch Reisekosten –  wird, unabhängig von der Modelgage, im Falle von Übernachtungskosten, Verpflegung und Fahrkosten zur Location  an das Model gezahlt.

Model Scouts sind Agenturangestellte, die ständig nach potenziellen Models und neuen Gesichtern für die Agentur suchen. Mit guten Farb- und Modekenntnissen und einem guten Gespür für die Art des gefragten Models reist er viel, bleibt auf der Suche und wird ein potenzielles Model, um der Agentur ein neues Gesicht zu verleihen.

Das Foto der Setcard ist eine Ganzkörperaufnahme eines professionellen Models. Sie werden auf Papierkarten, Sedcards, veröffentlicht und sollen Booker dazu animieren, Models zu buchen. Benannt ist die Sedcard nach Sebastian Sed, einem in den 1960er Jahren weltweit tätigen Agenturmanager, der dieses Standardformular zur Vereinfachung der Modelauswahl und -buchung entwickelt hat.

Andere Quellen verweisen auf den Wortursprung: Das englische „sed“ steht für „verführen“ bzw. „verleiten“, denn mit den Sedcardbildern möchte das Modell oder die Agentur den potenziellen Kunden dazu verlocken das Model zu buchen.

Ein Set ist der Drehort oder der Ort, an dem der Werbedreh oder Dreh stattfindet. Das Set kann im Freien oder im Studio sein. Sie können die für jedes Stück erforderlichen Requisiten und Beleuchtungen aufstellen und aufbewahren.

Der Begriff Setcard leitet sich von einem Schreibfehler einer Pappkarte ab, auf der beidseitig ein Foto und Angaben zum Schauspieler/Moderator aufgedruckt sind. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Modebranche. Denn eine einfache einseitige oder zweiseitige Bewerbung mit einem Muster nennt man im deutschsprachigen Raum Sedcard (auch Sedcard, Zedcard oder Sedcard genannt).

Als Shooting ist in der Modelbranche das Drehen oder Aufnehmen von Foto- oder Filmmaterial. Die finalen Ergebnisse des Shootings reichen von künstlerischen Portraits wie Magazin-Cover-Shootings und Messefotos bis hin zu Magazin-Themenfotostrecken und Produktpräsentationen. Welche Geschichte, Stimmung oder Botschaft das -Bild erzählen soll, hängt vom Kundenauftrag ab, der im Shooting umgesetzt wird. Das vorgefertigte Fotografiekonzept bestimmt, wann das Team optimal eingesetzt werden muss. Wir arbeiten eng mit Fotografen, Stylisten, Maskenbildnern, Lichtinstallateuren, Bühnenbildnern, um nur einige zu nennen, zusammen, um ein erfolgreiches Shooting zu ermöglichen.

Wenn du bei einem Projekt auf der Shortlist bist, dann bist du in der engeren Auswahl und es liegt ein besonderer Fokus auf dir. Oft werden nochmal einige Fragen gestellt, wenn du auf die Shortliste kommst. Diese solltest Du schnellstmöglich beantworten.

Sperrtage ist die Frist für das Modell in der geplanten Produktion. Sollte das Modell nicht an allen Tagen Ihres Wunschzeitraums verfügbar sein, gibt es sogenannte Sperrtage. Diese können im Modell verwendet werden, sodass sie nicht als erste Option für einen bestimmten Tag angegeben werden. Diese Sperrtage werden auch für nicht verschiebbare Termine oder bereits gebuchte Arbeiten genutzt.

Stylisten (auch Modestylisten oder Personal Stylisten genannt) sorgen für den einzigartigen Look von Models, Schauspielern und anderen Prominenten. Sie kleiden Stars und aufstrebende Stars auf roten Teppichen oder TV-Auftritten ein oder machen Fotoshootings mit Fotografen und Maskenbildnern. Stylisten sind wie Maskenbildner kein anerkannter Ausbildungsberuf, jedoch zeichnen sich immer mehr Ausbildungswege ab, die zu diesem Traumberuf führen. Wer im Beruf des Stylisten Fuß fassen möchte, muss neben der Liebe zur Mode auch über eine hervorragende ästhetische Vision, ein starkes visuelles Denkvermögen und einen sehr scharfen Blick für zukünftige Trends verfügen, denn beim Modeln geht es nicht nur um Mode, Styling und Accessoires, mit denen der Designer Schritt halten muss, ist ein Trend und eine Möglichkeit, zukünftige Entwicklungen zu entdecken und sogar zu gestalten.

Zusätzlich gehören solide Kenntnisse über unterschiedlichste Materialien, Waren und Stile, Farb- und Typenlehre aber auch Modegeschichte und nicht zuletzt das Wissen und die Fertigkeit im Umgang mit gängigen Werkzeugen und Arbeitsmaterialien zum Handwerkszeug eines Stylisten. Denn in der Modelindustrie tragen Stylisten die Verantwortung für das Outfit und die Gesamtwirkung der Models. Bei Fotoshootings bedeutete dies, dass sie nicht nur die optimale Wirkung der Waren und der Models vor der Kamera betrachten, sondern diese optimal in die Umgebung einfassen bzw. bei Fashion-Shows mit den Gestaltern des Bühnenbilds zu einer überzeugenden Gesamtkonzeption bringen.

Ein Testshooting ist besonders für die Models unerlässlich, die noch keine bzw. wenige Fotos in der Sedcard haben. Unterschieden wird bei solchen Shootings zwischen den „TFP“ und „Pay“- Fotoaufnahmen. Bei einem bezahlten Testshooting, den „Pay“ Fotoaufnahmen, bucht das Model einen Fotografen, um neue Aufnahmen für sich zu erhalten.

Visagist ist die Berufsbezeichnung einer Person, die im Showbusiness Künstler, Models und Moderatoren mit Hauptaugenmerk auf Gesicht („Visage“, französisch – Gesicht) schminkt und stylt.

Professionelle Visagisten zeichnen sich dabei nicht nur durch ihren Einfallsreichtum und ihre Kreativität, sondern besonders durch das Beherrschen ihres Handwerks und professionelles Material wie einen hochwertigen Visagistenkoffer aus.

Neben biologischen Aspekten wie Anatomie des Menschen und dermatologischen Analysen umfasst die Ausbildung zum Maskenbildner auch Fächer der Kunstgeschichte sowie der Wirtschafts- und Materialwissenschaften. Maskenbildner werden in Film und Fernsehen, Fotografie, Musical, Theater und Oper, Modeschauen und Messen, Ausstellungen und Events eingesetzt. Sie sind bei Designern, Kosmetikunternehmen und der Modebranche oder als Freelancer angestellt.

„TFP“ steht für „Time for Pictures“ und ist ein „Free Exchange“. Modelle erhalten kostenlose Aufnahmen und Fotos. Im Gegenzug kann der Fotograf die entstandenen Bilder für sein Portfolio verwenden. TFP Shootings ist kostenlose Eigenwerbung für Models und Fotografen. Sie eignen sich für New Faces, da zu Beginn einer Modelkarriere meist wenig oder gar kein professionelles Fotomaterial zur Verfügung steht.